In Deutschland werden jedes Jahr von Privatverbrauchern und Wirtschaft etwa 350 Millionen Tonnen Abfall produziert. Um dieser unglaublichen Menge Herr zu werden, war und ist es unausweichlich, ein Entsorgungssystem zu entwickeln und zu etablieren. Dieses fällt gewöhnlich in die Zuständigkeit der Landkreise. Sie besitzen ein gesondertes Unternehmen, das die Beseitigung des übernimmt.

Rechtliche Grundlage

  • Nach einer Richtlinie des Europäischen Parlaments und Rates vom 19.11.2008 ist bei der Umsetzung von Entsorgungsleistungen eine 5-fache Stufung einzuhalten. Demnach gilt die Reihenfolge folgender Prioritäten:
  • Oberstes Gebot ist die Vermeidung von Müll. Damit sollen Gefahrstoffe erst gar nicht produziert werden, die der Umwelt Schaden zufügen können.
  • Die zweite Priorität liegt in der Wiederverwendung von Gütern. Damit soll kein Unrat entstehen. Praktiziert wird dieses Verfahren beispielsweise im Rahmen von Pfandflaschen.
  • Recycling und die Aufarbeitung von Abfällen zur Wiederverwendung als Sekundärrohstoffe soll als dritte Intention die Deponien entlasten.
  • Das vierte Ziel stellt die Nutzung von Abfällen zur Energieerzeugung dar.
  • Die niedrigste Priorität hat die Ablagerung auf Deponien.

Damit wendet sich diese Richtlinie nicht nur an die Entsorger, sondern auch an die Produzenten. Sie haben nämlich darauf zu achten, dass möglichst wenig Müll bei den Verbrauchern entsteht.

Worauf kommt es an: Trennung von Abfall und Müll

Was können Verbraucher und Produzenten im Sinne obiger Richtlinie nun aber  tun, da eine Entstehung von Müll und Abfällen unausweichlich ist? Sie können sich so verhalten, dass Sie nur Produkte erwerben und gebrauchen, die keinen oder wenig Abfall mit sich bringen. Für Recycling und die Nutzung von Abfällen für die Energieerzeugung sind indes vor allem eine Trennung und ein professioneller Entsorgungspartner wichtig. Die

CS- Gruppe gibt Ihnen hier einen Überblick über die wichtigste Klassifizierung bzw. Unterscheidungen:

  • Bioabfälle. Hierunter fallen kompostierbare Abfälle, wie Obstschalen und Essensreste.
  • Papier. Zeitschriften, Zeitungen und Karton gehören in diese Kategorie.
  • Wertstoffe. Produkte aus Kunststoff und Metall zählen hierzu.
  • Glas. Container für restentleertes Glas befindet sich an mehreren Standorten eines jeden Wohnorts.
  • Sperrmüll. Große Wohngegenstände, wie Tische, Stühle und Co. sind hierunter zu rechnen.
  • Altkleider. Auch Kleidung kann erneut getragen werden.
  • Elektroschrott. Elektroschrott enthält wertvolle und gleichzeitig giftige Stoffe.
  • Schadstoffe. Batterien, Lampen usw. sind gesondert zu entsorgen.
  • Restmüll. Alles andere gehört in die Restmülltonne.

Insbesondere bei den fettmarkierten Klassifizierungen ist ein Entsorgungsbetrieb wichtig. Denn neben der fachgerechten Entsorgung geht es vor allem um die richtige Lagerung und den Transport. Die CS Gruppe bietet dazu immer die passende Lösung an. Unter http://cs-gruppe.de/entsorgung/ finden Sie unsere Entsorgungsleistungen bzw. einen Überblick welche Abfälle wir entsorgen.